Plakatausstellung: 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

 

 

 

Die Fraktion der CDU in der GVV Leegebruch stellt folgenden Antrag zur Gemeindevertreterversammlung am  05.03.2009:

 

 

 

Bestellung einer Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur "20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit"

Beschlussvorschlag:

 

Die Gemeindevertreterversammlung beauftragt die Verwaltung, die Plakatausstellung „20 Jahre  Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gegen eine Schutzgebühr von 100 € zu bestellen und im Rathaus Leegebruch im Rahmen des von der Gemeindevertreterversammlung  beschlossenen Gesamtkonzepts zum Thema „20 Jahre Mauerfall“ in einem Zeitraum von mind. 8 Wochen außerhalb der Ferienzeiten auszustellen. Die Aus-stellungseröffnung soll dabei in einem feierlichen Rahmen erfolgen. Als Gastredner sollte ein Vertreter der Bundeseinrichtung gewonnen werden.

 

 

 

Darüber hinaus wird die Gemeindeverwaltung Leegebruch beauftragt, der GVV Leegebruch bis zum nächsten Sozialausschuss mitzuteilen, in welchen öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde (z.B. der Schule, Bibliothek, Kirchen) und in welchem Zeitraum eine Ausstellung  der Plakatausstellung in diesen Räumlichkeiten möglich ist, so dass die Ausstellung z.B. in Form einer Wanderausstellung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

 


Sach- und Rechtslage:

 

 

 

Im Jahr 2009 jährt sich die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal. Für die grenznahe Gemeinde Leegebruch ist dies im besonderen Maße ein historisches Ereignis. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat eine Plakatausstellung zur Geschichte der Friedlichen Revolution erarbeitet. Auf 20 Plakaten erzählt die Ausstellung in komprimierter und ansprechender Form die Geschichte des Umbruchs in der DDR vom Frühjahr 1989 bis zum 3. Oktober 1990. Die Ausstellung wird von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur insbesondere Kommunen, lokalen und regionalen Bildungseinrichtungen, Stadtbibliotheken, Schulen und Volkshochschulen angeboten und gegen eine Schutzgebühr von 100 Euro zur freien Verwendung in den Erinnerungsjahren 2009 und 2010 abgegeben.  Darüber hinaus ist es möglich, die Ausstellung mit Plakaten zur Lokalgeschichte zu ergänzen. Die Ausstellung ist das ideale Medium zur generationsübergreifenden Auseinandersetzung mit der Geschichte einzuladen. Zugleich bildet sie einen geeigneten Rahmen für die Ausstellung ergänzende  Zeitzeugengespräche, Buchvorstellungen und anderen Veranstaltungen zum Thema.

Der Antrag wurde am 05.03.2009 in der Gemeindevertretung mit 17 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen (der Partei "Die Linke") mehrheitlich angenommen.

weitere Informationen hierzu: Flyer Ausstellung 20JfR final.pdf