Erstes Hospiz im Kreis Oberhavel

Die Fraktion der CDU in der GV Leegebruch stellt folgenden Antrag zur Gemeindevertreterversammlung am  23.05.2013:

Betreff:  Mitgliedschaft der Gemeinde Leegebruch im Förderverein Stationäres Hospiz Oberhavel e.V.

Beschlussvorschlag:

Die Gemeindevertretung beschließt, dass die Gemeinde Leegebruch als juristische Person Mitglied im Förderverein Stationäres Hospiz Oberhavel e.V. wird, um dessen ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen.

Sach- und Rechtslage:

 

Der Förderverein Stationäres Hospiz Oberhavel
e. V. wurde im April 2012 gegründet. Er unterstützt das Hospiz über Spendeninitiativen, leistet Öffentlichkeitsarbeit und fördert ehrenamtliches Engagement. Zudem unterstützt er die Organisation von kulturellen Veranstaltungen.

Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Durch eine Mitgliedschaft kann die Gemeinde Leegebruch  mit zu einem Gelingen beitragen. Viele Menschen wünschen sich, die letzten Stunden ihres Lebens in vertrauter Umgebung zu verbringen. Schwere Erkrankungsverläufe machen es den Angehörigen jedoch oft unmöglich, den Sterbenden angemessen zu Hause zu versorgen. Das Stationäre Hospiz Oberhavel will seinen Bewohnern und deren Angehörigen eine Wohnstätte für die letzten Wochen und Monate sein, in der sie bestmöglich betreut werden und sich angenommen und zu Hause fühlen.

Das stationäre Hospiz soll als Neubau bis 2014
in Oranienburg entstehen und die stationäre Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen für den Landkreis Oberhavel abdecken. Da diese bislang noch nicht gegeben war, engagieren sich die Oberhavel Kliniken gemeinsam mit dem Verein Ruppiner Hospiz e. V. wesentlich für die Erbauung und Betreibung eines stationären Hospizes. Der Förderverein Stationäres Hospiz Oberhavel e. V. wurde hierbei mit dem Ziel gegründet, die Entstehung des stationären Hospizes zu fördern und zu begleiten.

Die Hauptaufgabe des Stationären Hospizes Oberhavel ist es, die Lebensqualität von schwersterkrankten Menschen zu erhalten. Im Rahmen einer palliativ-pflegerischen Versorgung wird alles dafür getan, Schmerzen und andere Symptome schwerer Erkrankungen zu lindern. Den Bewohnern und ihren Familienangehörigen wird außerdem eine psychosoziale Begleitung angeboten. Auf Wunsch wird auch ein seelsorgerischer Beistand vermittelt werden. 

Das Hospiz wird bis zu zwölf Menschen und ihre Familienangehörigen aufnehmen können. Jedes Zimmer ist ausgestattet mit einem eigenen Bad und einem Zugang zur Terrasse und bietet Raum für individuelle Gestaltung. Für die Angehörigen wird es außerdem Gästezimmer geben.

Auch sollen Therapieräume, ein Entspannungsbad, gemeinsam nutzbare Wohnräume und ein Raum der Stille entstehen.

Der Gemeinde Leegebruch würde es gut stehen, sich hier durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 100,- Euro in einer Angelegenheit zu Helfen, die jeden von uns in der Familie irgendwann mal treffen kann.

 

 


 

17. Juni 1953 zum 60. Mal! Plakatausstellung im Rathaus Leegebruch am Montag den 13.05.2013 um 18.30 Uhr

Am 17. Juni 2013 jährt sich der Volksaufstand in der DDR zum 60. Mal.
Damals gingen rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße,
um gegen die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. 

Die Eröffnungsrede wird Rainer Eppelmann im Rathaus halten, wir würden uns sehr freuen Sie dort auch
begrüßen zu dürfen. 


Was als sozialer Protest auf den Straßen Berlins begann, entwickelte sich binnen weniger Stunden zum Massenprotest gegen die kommunistische Diktatur im ganzen Land. Die Streiks und Demonstrationen wurden nun von politischen Forderungen nach Freiheit, Demokratie, Menschenrechten und der Wiedervereinigung Deutschlands bestimmt. Die ohnmächtige Führungsspitze der DDR floh ins militärische Hauptquartier der sowjetischen Besatzungsmacht nach Berlin-Karlshorst. Durch die Verhängung des Ausnahmezustands und den Einsatz sowjetischer Panzer wurde der Aufstand schließlich gewaltsam niedergeschlagen. Der Volksaufstand forderte über 50 Todesopfer und unzählige Verletzte. In den Tagen und Wochen danach wurden etwa 15 000 Personen verhaftet. Bis 1955 gab es 1 800 politische Urteile im Zusammenhang mit dem Juniaufstand. Für die Staats- und Parteiführung der DDR bedeutete der Volksaufstand vom Juni 1953 ein schweres Trauma, das bis 1989 nie vollständig überwunden wurde. Der Juni 1953 wurde zum Sinnbild für die tiefe Legitimationskrise, in der sich die Partei und der von ihr geplante "Aufbau des Sozialismus" befanden. 

 


 

Schallschutz für die Gartensiedlung

Antrag  (Tischvorlage zur GV am 05.05.2011)

Einreicher: CDU – Fraktion in der Gemeindevertretung Leegebruch

 

Lärmschutz beim 6-spurigen Ausbau der A10 für die Gemeinde Leegebruch

Beschlussvorschlag:

 Die Gemeindevertretung Leegebruch fordert den Bürgermeister auf, externen Sachverstand (Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht  Karsten Sommer) in Anspruch zu nehmen, um für die Gemeinde Leegebruch und Ihrer Einwohner im Rahmen des Anhörungs-/Erörterungsverfahrens prüfen zu lassen, ob durch Einwände oder Stellungnahmen eine Verbesserung für den Lärmschutz beim Ausbau der A10 erfolgen kann. Dies sollte, wie auch schon vom Bauausschuss empfohlen, in der Weise erfolgen, dass sich der RA in die lärmschutztechn. Belange der Gemeinde Leegebruch einarbeitet und eine anschließende öffentliche Präsentation daraus erstellt und Möglichkeiten vorträgt, sowie die Stellungnahme der Gemeindeverwaltung im Erörterungsverfahren überprüft und ggf. ergänzt.

 Begründung:

 Da der Bürgermeister der Gemeinde Leegebruch Peter Müller die für den 19.04.2011 geplante Informationsveranstaltung mit dem o. a. RA Sommer  abgelehnt hat . Aufgrund der geringen Höhe von unter 500,- EUR wäre ursprünglich kein Beschluss der Gemeindevertretung hierfür notwendig gewesen. Die Fraktion der CDU in der Gemeindevertretung Leegebruch möchte durch diesen Beschluss sicherstellen, dass sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um einen optimalen Lärmschutz für unsere Gemeinde beim 6-spur.igen Ausbau der A10 zu erreichen.

Horst Schütt
Fraktionsvorsitzender

Dieser Antrag wurde am 12.05.2011 auf der Sondersitzung einstimmig von der Gemeindevertretung Leegebruch angenommen! Über den weiteren Verlauf werden wir informieren.

Elektronischer Bürgerservice für Leegebruch

Antrag 


Einreicher: CDU – Fraktion in der Gemeindevertretung Leegebruch


Bürgerservice für Leegebruch mit Märker

 

Beschlussvorschlag:

 

Die Gemeindevertretung beauftragt die Gemeindeverwaltung den elektronischen Bürgerservice in Leegebruch bis Ende 2011 einzurichten.

 

Begründung:

 

Es gibt für den Bürger in Brandenburg das Projekt Märker, an dem sich immer mehr Gemeinden beteiligen. Alles was die Verwaltung dazu braucht, ist ein Internetzugang und eine E-Mail-Adresse. Beides ist im Rathaus vorhanden. Beim Märker kann der Bürger mithelfen per Webformular Missstände in seiner Gemeinde zu melden und die Verwaltung so auf kurzem Wege zu erreichen. Außerdem erhält der Bürger binnen einer kurzen Frist Rückmeldung über die Reaktion der Verwaltung auf die Meldung. Leegebrucher Bürger können so - ohne dass der Gemeinde hierfür Kosten entstehen - einfach mit für Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit sorgen. Für detaillierte Informationen verweisen wir auf die entsprechende Internetseite: www.maerker.brandenburg.de

Über Märker können Sie Ihrer Stadt-, Gemeinde- oder Amtsverwaltung auf einfachem Weg mitteilen, wo es ein Infrastrukturproblem in Ihrem Ort gibt. Dabei reicht die Liste der Kategorien der Hinweise von illegal abgelagerten Abfall oder Müll bis hin zu Verkehrsproblemen wie eine defekte Ampelanlagen. Die Verwaltung teilt Ihnen und allen Nutzern dieser Plattform mit, wie Sie den Missstand beseitigen wird. Die Ampelfarben informieren Sie über den Stand der Bearbeitung.

 

Antrag auf Änderung eines Straßennamens

Die Fraktion der CDU Leegebruch beantragt, die Straße der jungen Pioniere in Lengericher Straße umzubenennen.

Begründung:

Nach Vollzug der Deutschen Einheit am 03. Oktober 1990 ist auf Beschluss der Landesregierung Nordrhein-Westfahlen die Stadt Lengerich beauftragt worden, Hilfe zum Aufbau der Verwaltungsstrukturen in Leegebruch zu leisten. Bereits vom 02. bis 04. Januar 1991 waren vier Mitglieder der Stadtverwaltung Lengerich in Leegebruch, um hier helfend tätig zu werden. Dies waren:

Herr Bürgermeister Volker Rust,

sein Stellvertreter Herr Friedrich Prigge,

der Stadtdirektor Herr Helmut Denter

sowie der Hauptamtsleiter Herr Friedrich Bloom.

Viele weitere Besuche folgten. Durch die Hilfe unserer später durch Vertrag geregelten Partnerstadt ist es gelungen, eine Verwaltungsstruktur aufzubauen, die in der Lage war und ist, die Geschicke Leegebruchs so zu lenken, dass die Eigenständigkeit immer gesichert war. Die Auswirkungen der Hilfe sind bis zum heutigen Tage in der Verwaltung sichtbar. So wurden vom September 1991 bis zum Juni 1994 zwei Leegebrucher Azubis –Frau Astrid Nickel und Herr Martin Rother- von der Stadt Lengerich zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet

Bis zum heutigen Tage besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, Schützenvereinen sowie weiterer Vereine und der Verwaltung. Nicht zu vergessen ist das jedes Jahr durchgeführte gemeinsame Kinderferienlager.

Diese aktive Hilfe und Freundschaft seit nunmehr 20 Jahren soll Anlass zur Umbenennung der Straße der jungen Pioniere in Lengericher Straße sein. Wir Leegebrucher haben so die Möglichkeit unseren Dank an die Stadt Lengerich auszudrücken.

Horst Schütt
Fraktionsvorsitzender

Kommunalwahl am 28. September 2008